Von Røros nach Trondheim über Nebenstraßen

Wir entschließen uns, über eine Nebenstraße durchs Gebirge nach Trondheim zu fahren. Die Gegend wirkt noch einsamer und verlassener, als wir es bisher schon kennengelernt haben. Es vergehen durchaus halbe oder dreiviertel Stunden, bis wir mal wieder einem anderen Fahrzeug begegnen. Schade, dass der Himmel immer dunkler wird.

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Rentiere auf der Sommerweide, das heißt, die Herden bewegen sich frei im Gelände und bremsen gerne auch mal Autos aus.

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Wieder ein Pass, wieder auf dem Fjell, wie schade, dass so trübes Wetter herrscht.

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Spaziergang während einer Fahrtpause

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Røros

Røros ist Norwegens einzige Bergstadt. Sie liegt auf 630 Meter Höhe, ca. 380 km nördlich von Oslo und 155 km südöstlich von Trondheim unweit der Grenze zu Schweden. Berge, Flüsse, Seen und Moore in der Umgebung kennzeichnen die Landschaft und bieten Reisenden eine gute Möglichkeit Outdooraktivitäten wie Angeln oder Wandern nachzugehen.

Diese Kommune ist bekannt für ein raues Klima. Røros ist mit einem Rekord von -50,4 °C im Jahre 1914 einer der kältesten Orte Norwegens.

Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde hier Kupfererz abgebaut, was das Aussehen der Stadt sehr geprägt hat. Die noch großteils erhaltene alte Bausubstanz hat Røros eine Eintragung auf der World Heritage List der UNESCO eingebracht.

(Wikipedia)

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Entlang des Rondane Nationalparks

 

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Wieder geht es hinauf aufs Fjell, der Pass liegt auf 1060 m.

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Zwar wird der Reichsweg 27 hier als Touristen- und Landschaftsroute ausgwiesen, er scheint jedoch hauptsächlich von Schafen benutzt zu werden.

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Am Aussichtspunkt Sohlplassen

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Vom Rastplatz Strombu aus unternehmen wir einen Spaziergang in den Nationalpark.

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Über den Peer Gynt Weg

Während unserer weiteren Reise durch Norwegen hatten wir meistens eine so schwache Internetverbindung, dass ich hier keine weiteren Beiträge posten konnte. Nun erscheinen sie nach unserer Rückkehr und nachdem ich schon den grandiosen Abschluss gezeigt habe.

Am 28.8. verließen wir Lillehammer und fuhren weiter nach Norden. Uns verließ seinerseits das schöne Wetter.

Wir wählten eine mautpflichtige ungeteerte Gebirgsstraße für die Weiterreise, den Peer Gynt Weg. Es wurde unsere erste Begegnung mit dem Fjell, was zu einer meiner Lieblingslandschaften wurde.

„Fjell (vgl. dt. Fels) ist ein Begriff für Berge oder Hochflächen oberhalb der Nadelwaldgrenze. Das norwegische Wort fjell und das schwedische fjäll bedeuten eigentlich nur „Gebirge“. In der skandinavischen Geographie werden alle nordischen Gebirge mit eiszeitlicher Prägung (geringe relative Höhenunterschiede, abgerundete Formen, U-Täler) als Fjell bezeichnet. In der Ökologie ist damit in der Regel die Bergtundra oberhalb der Waldgrenze gemeint. Im Deutschen wurde das Wort übernommen, um den speziell im westlichen und nördlichen Skandinavien vorherrschenden Hochgebirgstyp zu bezeichnen.“ (Wikipedia)

 

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Wir nähern uns der Baumgrenze, die Temperatur sinkt.

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Farben und Formen faszinieren

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Über die Hochfläche schweift der Blick bis zu den Zweitausendern in Rondane und Jotunheim

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Die rundgeschliffenen Bergkuppen leuchten hellgelb vom Flechtenbewuchs.

 

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Am nördlichen Ende des Peer Gynt veien fahren wir hinab in die engen Kerbtäler des Risdals.

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Oslo Oper

Grandioser Abschluss einer wundervollen Reise: Erklettern der Osloer Oper während der  blauen Stunde.

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