An Roer und Maas

Endlich Sonnenschein! Und so unternehmen wir einen Sonntagsausflug und fahren über die Grenze nach Roermond und Thorn.

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Erstes Ziel in Roermond ist die Münsterkirche. Sie stammt aus dem 12. -13. Jahrhundert und gehörte zu einer Zisterzienserinnenabtei. Als Grablege der Grafen von Geldern ist sie für eine Kirche des Zisterzienserordens ungewöhnlich schmuckvoll gebaut. Vor einigen Jahren wäre eine Renovierung der neogotischen Wandvererschandelung erforderlich gewesen. Glücklicherweise fehlte dazu das Geld und nun erscheinen die Wände wieder in ihrer ursprünglichen Schlichtheit.

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Im ältesten Teil der Kirche, der Apsis.

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Am Markt

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In der Vorstadt St. Jakob, eine Halbinsel zwischen Rur und Maas.

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Die Rur kurz vor ihrer Mündung in die Maas

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Kaffeetrinken auf dem Münsterplein mit Platzmusik

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15 km maasaufwärts und wir sind in Thorn, der weißen Stadt. Jahrhundertelang war es ein winziges Fürstentum, eine Benediktinnerinnenabtei, deren Fürstin-Abtissin Sitz im Reichstag hatte. Aufgehoben und zerstört wurde sie von Napoleon. Die Abteigebäude wurden abgerissen und neue Häuser daraus errichtet. Weil sie aus unterschiedlichen Steinen gebaut wurden, tünchten die Menschen sie weiß, um ein einheitliches Aussehen zu erhalten. So wurde Thorn die „weiße Stadt“.

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